Elektro-Wasserscooter


Kurz vor dem Sommerurlaub habe ich im ebay einen "recht billigen" Tauchscooter mit defekten Akku gefunden. Um meine Sammlung an unnützen Fahrzeugen aufzustocken habe ich das Teil ersteigert (130 Euro).

Und weil der Verkäufer ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass der Akku kauputt ist, auch gleich noch einen neuen Akku dazu (50 Euro).

 

 

Ich habe den Scooter zerlegt, um herauszufinden, warum trotz sorgfältiger Handhabung mit den Dichtungen, immer Wasser im Batteriefach ist.

(nicht viel Wasser, nur so ein Schnapsglas voll)

 

 

 

 

Der Vorbesitzer hatte wohl auch schon das Problem mit dem Wasser.

 

Die Elektronik ist an der Oberseite des Batteriefach angeschraubt. Solange das Batteriefach nicht bis zur Oberkannte mit Wasser vollläuft, und man den Scooter nicht falschherum oder seitlich auf den Boden legt, bleibt die Elektronik recht trocken.

 

 

Der Propellerschutz, bzw. das gesamte Gehäuse des Scooters ist total lapprig.

 

 

Total unsinnig ist der Ballastkontainer in der Nase des Scooters. Man soll zum austarieren Sand oder Steinen einfüllen.

Der Akku ist aber so schwer, das das Teil auch ohne Ballast untergeht... also auf keinen Fall unter Wasser loslassen... sonst ist er weg!

Die Scooternase wird nur mit 2 "Platikohren" fixier.

 

 

Um das Batteriefach zu öffnen (ist immer zum laden der Akkus notwendig), muss man eine Plastikschraube rausdrehen. Dann Pumpt man mit einer kleinen Pumpe solange Luft in das Loch, bis der Deckel durch den Überduck im Batteriefach raus hüpft!?!

Wer konstuiert denn so einen Blödsinn?

 

 

Ich weiss, wer's Gebaut hat! (Das ist übrigens die Pumpe)

 

 

 

Fortsetzung folgt.....